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Der tollkühne Frost reist um die Welt und hat nur ein Ziel: die Existenz von Mythen wie Loch Ness oder Bigfoot zu beweisen! Leider hat er dabei nur mäßigen Erfolg. Eines Tages erhält er einen Brief, der Absender: ein freundlicher Bigfoot, den Frost „Mister Link“ tauft.

Zusammen mit Frosts alter Bekanntschaft Adelina machen sich die drei auf den Weg zum Himalaya, wo sich Links nahe Verwandte, die Yetis, befinden sollen. Leider gesellen sich dabei einige unbequeme Zeitgenossen aus Frosts Umfeld dazu, denn die Existenz eines Bigfoots wird nicht von allen so positiv aufgenommen. Nun ist Teamwork des ungewöhnlichen Trios gefragt!


Mister Link – Ein fellig verrücktes Abenteuer

766 Bewertungen


Mister Link – Ein fellig verrücktes Abenteuer

  • Amazon Prime Video (Video on Demand)
  • Hugh Jackman, David Walliams, Stephen Fry (Schauspieler)
  • Chris Butler (Regisseur) – Chris Butler (Autor) – Travis Knight (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren

Mister Link – Besetzung / Darsteller, Drehorte und Regie

Geschrieben und wurde der Film von Chris Butler und lief 2019 in den Kinos an. Produziert von Laika, eine der bekanntesten Filmproduktionsfirma für Stop-Motion-Filme, die 2005 in Oregon, nördlich von Kalifornien, gegründet wurde. (Corpsebride, Coraline, u.A.) Als original Synchronstimmen wurden Hollywoodgrößen wie Hugh Jackman für Sir Lionel Frost, Zoe Saldana als Adelina Fortright sowie Jack Galifianakis für Mister Link rekrutiert.

Die deutschen Synchronstimmen stammen von heimischen Film- und Fernsehngrößen wie Christoph Maria Herbst (Stromberg) in der Rolle von Frost, Bastian Pastewka als Mister Link sowie Deutschlands berühmteste „Hörbuchstimme“ David Nathan als Timothy Olyphant. Der Film führt die Zuschauer jedoch nicht nach Oregon, sondern auf den Himalaya. Als Handlungsort kann daher sowohl Kalifornien, dem Ausgangspunkt der Reise, als auch die eisigen Höhen Nepals genannt werden. Für die aufwändigen Kulissen wurden von der Laika-Crew über 100 Sets mit insgesamt 65 unterschiedlichen Landschaften und Filmumgebungen bereitgestellt, und weitgehend auf CGI – Effekte verzichtet.

Zusammenfassung & Inhalt vom Film „Mister Link – Ein fellig verrücktes Abenteuer“

Wir schreiben das Jahr 1886. Der ambitionierte ,aber erfolglose Erfinder Sir Lionel Frost träumt davon, in die „Gesellschaft der großartigen Männer“ aufgenommen zu werden. Seine Freizeit verbringt er damit, nach vermeidlichen Mythen wie dem haarigen Bigfoot zu suchen.

Um endlich in die Gesellschaft aufgenommen zu werden, macht er einen Deal mit dem Vorsitzenden, Piccot-Dunceby: wenn Frost die Existenz des Bigfoots beweist, wird er zum Mitglied ernannt. Als Frost einen mysteriösen Brief erhält, fährt er kurzerhand in die Wälder und begegnet dort tatsächlich einem echten Bigfoot, den er Mister Link tauft.

Frost erfährt, dass der Brief von Mister Link selbst stammt, und dieser Hilfe bei der Suche nach den Yetis benötigt – seinen entfernten Verwandten. Zusammen reisen sie nach Kalifornien, denn dort befindet sich die Landkarte, die den genauen Weg zum Himalaya beschreibt.

Allerdings liegt diese bei seiner ehemaligen Geliebten Adelina Fortright im Safe. Nach einem gescheiterten Raub beschließen Frost, Link – und nun auch Adelina gemeinsam zum Himalaya zu reisen, obwohl diese noch Groll auf Frost hegt. Als Zweckbündnis beginnend, freunden sich die drei auf der Bootsreise nach Nepal an.

Alles könnte so gut sein, wäre da nicht ein Problem: Piccot-Dunceby, der einen Kopfgeldjäger auf Frost aussetzt, nachdem er von seiner Begegnung mit Link erfährt. Der Grund: die konservativen Werte der Gesellschaft müssen bewahrt werden! Fortan werden die drei vom durchtriebenen Stenk verfolgt und erleben bereits auf ihrem Weg nach Nepal so einige Abenteuer.

Als sie endlich auf die Yetis treffen, müssen sie feststellen, dass diese den Menschen alles andere als freundlich gesonnen sind. Nach einem guten Anfang für Link im Kreis seiner Verwandten, landen die drei schnell bei der Yeti-Königin, die sie kurzerhand gefangen nimmt. Zwar gelingt ihnen die Befreiung, doch treffen sie zu allem Überfluss auf Piccot-Dunceby und Stenk.

Wird es dem Trio am Ende gelingen, durch Teamarbeit die machthungrigen Rivalen zu bekämpfen? Neben zahlreichen Abenteuern mach Frost auf seiner Reise einige Einsichten über das Leben und – die Liebe, in Gestalt von Adelina. Und so stellt er am Ende auch fest, dass Freundschaft wichtiger ist als Ruhm, Ehre und vor allem: der Gesellschaft der großartigen Männer.

Nachdem sich Frost und Adelina die Liebe gestanden haben, reist diese erst einmal alleine zur nächsten Expedition. Link und Frost schließen sich zusammen für weitere Abenteuer. Nächstes Ziel: Atlantis!

Fazit & Kritiken zum Film „Mister Link – Ein fellig verrücktes Abenteuer“

Im Rahmen der 90. Academy Awards wurde Mister Link in der Kategorie „bester animierter Film“ nominiert, ging jedoch leer aus. Dafür gewann er – als erster nicht komplett computeranimierter Film – 2019 den Golden Globe Award for Best Animated Feature Film.

Neben Humor, Spannung, aber auch sensiblen Momenten wird zum Nachdenken angeregt – etwa, wenn es um die Themen Freundschaft, kulturelle Missverständnisse und fragliche Lebensziele geht. Somit eignet sich der Film auch für Kinder als Abenteuerkomödie mit „Lernfaktor“, obgleich der Wortwitz des Originaltitels durch die deutsche Übersetzung leider verloren geht (im originalen lautet der Film Missing Link, an die darwinsche Evolutionstheorie angelehnt und ein lustiges Detail).

Ein wenig erinnert das Setting auch an Jule Vernes „in 80 Tagen um die Welt“. Alles in allem also eine gelungene Genremischung aus Abenteuer und Komödie mit Anspruchsfaktor, der sich für alle Altersgruppen eignet. Wer einen entspannten Filmabend mit lecker Pizza und Pizzaschneider erleben möchte, für den ist „Mister Link“ der ideale Film.